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Das LATIBUL Theater- und Zirkuspädagogische Zentrum aus Köln erhält Zuwendung für die Realisierung des Projektes: „Brückenräume und Begegnungsorte – Vielfältige Gesellschaft“

Von sd-admin, 11. November 2025

Förderbescheid über 459.900 Euro für das Theaterpädagogische Zentrum

SozialstiftungNRW unterstützt das Projekt „Brückenräume und Begegnungsorte – Vielfältige Gesellschaft“

Éva Adorján, Geschäftsführerin des LATIBUL Theater- und Zirkuspädagogischen Zentrums, erhält am Montag, 10. November 2025, aus den Händen von Marco Schmitz, MdL Stiftungsratsvorsitzender der SozialstiftungNRW, einen Förderbescheid in Höhe von 459.900 Euro. Mit diesen Mitteln wird ab dem 1. Januar 2026 das Projekt „Brückenräume und Begegnungsorte – Vielfältige Gesellschaft“ realisiert.

Köln. Das Projekt richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 21 Jahren mit vielfältigen sozialen, kulturellen und identitätsbezogenen Hintergründen. Mit dem Projekt sollen Räume für Begegnung, künstlerischen Ausdruck und gesellschaftlichen Dialog geschaffen werden. Die Kinder und Jugendlichen gestalten gemeinsam mit erfahrenen Kulturpädagogen interaktive Workshops, Spieleabende sowie Theater- und Zirkusinszenierungen. Diese finden sowohl im öffentlichen Raum als auch auf dem Gelände des TPZ Köln-Riehl statt.

Begegnungsorte und künstlerische Ausdrucksformen für Vielfalt und Miteinander

Die jungen Teilnehmenden bringen Themen wie Zugehörigkeit, Identitätsfindung, Diskriminierung und Gemeinschaft altersgerecht ein – etwa in Songwriter-Werkstätten oder gemeinsamen Choreographien.

Marco Schmitz erklärt: „Mit diesem Förderprojekt fördern wir nicht nur kulturelle Teilhabe, sondern stärken auch das gesellschaftliche Miteinander in Köln. Vielfalt ist eine Bereicherung, die wir sichtbar und erlebbar machen wollen. Das Theaterpädagogische Zentrum leistet mit ‚Brückenräume und Begegnungsorte‘ wertvolle Arbeit, um junge Menschen zu ermutigen, sich selbstbestimmt mit diesen Themen auseinanderzusetzen.“

Nachhaltige Orte schaffen: Der Zirkuswagen als lebendiger Begegnungsraum

Ein besonderer Bestandteil des Projekts ist die Wiederherstellung eines alten Zirkuswagens, der nach einem Wasserschaden mit nachhaltigen Materialien instandgesetzt wird. Der Wagen soll als energieeffizienter, ganzjährig nutzbarer Begegnungsort mit Café im Viertel dienen.

Den Abschluss bildet ein dreitägiges Festival am TPZ zum Thema „Vielfalt und Miteinander“. Das Projekt endet mit einer abendfüllenden künstlerischen Produktion, die von den Kindern und Jugendlichen selbst entwickelt wird. Parallel entsteht eine Handreichung zur Diversitätsförderung durch Kunst und Kultur mit Kindern und Jugendlichen.

„Wir sind sehr dankbar für die Förderung durch die SozialstiftungNRW“, freute sich Éva Adorján, Geschäftsführerin des LATIBUL Theater- und Zirkuspädagogischen Zentrums. ,Brückenräume und Begegnungsorte´ schafft für Kinder und Jugendliche einen Raum, in dem sie ihre Identität ungehindert entwickeln und gleichzeitig Vielfalt bewusst erleben können. Kultur dient dabei als wirkungsvolle Plattform, um den Dialog über Zugehörigkeit, Gemeinschaft und gesellschaftliche Herausforderungen zu fördern.“

Die SozialstiftungNRW freut sich mit dieser Förderung einen wichtigen Beitrag zu gesellschaftlicher Teilhabe, Integration und kultureller Vielfalt zu leisten. Die Zusammenarbeit mit dem Amt für Integration und Vielfalt der Stadt Köln sowie weiteren sozialen Trägern sorgt für eine nachhaltige Verankerung des Projekts in der Stadtgesellschaft.

 

Zum Hintergrund:

Informationen zur SozialstiftungNRW

Die SozialstiftungNRW – mit gesetzlichem Namen Stiftung Wohlfahrtspflege NRW – ist eine Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Nordrhein-Westfalen. 1974 als Sozialstiftung gegründet, erhält sie jährlich 24,5 Millionen Euro aus den Erlösen der Spielbanken in Nordrhein-Westfalen sowie rund 1,1 Millionen Euro aus den Lotterie- und Wetteinnahmen. Damit finanziert sie soziale Projekte der gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrtspflege und ermöglicht die Umsetzung innovativer Ideen. Bis heute hat sie rund 8.700 Vorhaben mit einer Fördersumme von einer Milliarde Euro unterstützt. Über die Auswahl der Projekte entscheidet der zehnköpfige Stiftungsrat. Er besteht zur Hälfte aus Parlamentariern, die vom NRW-Landtag entsandt werden. Jeweils zwei Mitglieder stellen die Spitzenverbände in der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW sowie das Sozialministerium. Ein weiteres Mitglied stellt das Finanzministerium.

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Guter Hirte Münster gGmbH erhält Zuwendung für die Schaffung eines neuen barrierefreien Wohnangebots für insgesamt sechs Menschen mit psychischen Erkrankungen in Münster Mauritz

Von sd-admin, 12. November 2025

SozialstiftungNRW unterstützt Neubauprojekt für Intensiv Ambulant Betreutes Wohnen in Münster-Mauritz

Förderbescheid an Guter Hirte Münster gGmbH übergeben

Die Guter Hirte Münster gGmbH baut in Münster-Mauritz ein Wohnhaus für Menschen mit Behinderung. Die SozialstiftungNRW unterstützt die Baumaßnahme mit 240.000 Euro.

Münster. Am Haus-Kleve-Weg wird ein neues barrierefreies Wohnangebot im Intensiv Ambulant Betreuten Wohnen (IABW) entstehen. Insgesamt sechs Menschen mit psychischen Erkrankungen werden in diesem Gebäude ein Zuhause finden und Unterstützung erhalten. Die Bewohner und Bewohnerinnen können hier mehr Selbständigkeit in der Organisation ihres Alltags einüben. Am Freitag hat die Stiftungsvorständin der SozialstiftungNRW, Ulrike Hüppe, der Guter Hirte gGmbH als Bauherrin den Förderbescheid über 240.000 Euro für das Bauprojekt übergeben.

„Wir freuen uns, dieses barrierefreie Wohnangebot mit 240.000 Euro zu fördern“, sagte Ulrike Hüpppe bei der Übergabe des Förderbescheids. „Durch dieses Projekt wird Menschen mit einer psychischen Erkrankung eine eigenständigere Lebensführung in gemeinschaftlicher Wohnform ermöglicht und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gestärkt. Gerne unterstützt die SozialstiftungNRW das Vorhaben im Sinne einer menschenwürdigen, selbstbestimmten Lebensführung für Menschen mit einer psychischen Erkrankung.“

Frau Verena Jäckel, Geschäftsführerin der Guter Hirte gGmbH und Frau Westerhoff vom Bewohnerbeirat sagten: „Mit der Zuwendung der Sozialstiftung NRW können wir ein Haus mit 6 Appartements für Personen mit psychischer Beeinträchtigung als "Intensiv Ambulant betreutes Wohnen" bauen. Somit haben 6 Personen die Chance aus der Besonderen Wohnform einen Schritt weiter selbständiges Wohnen einzuüben. Wir - Mitarbeitende und Bewohnende der Einrichtung Haus vom Guten Hirten - freuen uns sehr über diese tolle Perspektive! Herzlichen Dank!“

Unterstützung schließt eine selbstbestimmte Lebensführung nicht aus

Neben der Wohnmöglichkeit kann den künftigen Bewohnern und Bewohnerinnen mit der notwendigen Unterstützung durch die intensiv ambulante Betreuung, je nach Fähigkeit der zu Betreuenden, ein weitgehend selbst bestimmtes und selbstständiges Leben ermöglicht werden. Durch das gemeinschaftliche Konzept, das Angebot von Betreuungspersonal vor Ort sowie die Möglichkeit, am Gesamtangebot der gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbaren Haupteinrichtung der Guter Hirte gGmbH teilzunehmen, erhalten die Menschen eine verlässlich strukturierte Unterstützung, insbesondere in Phasen psychischer Instabilität.

Zum Hintergrund:

Informationen zur SozialstiftungNRW

Die SozialstiftungNRW – mit gesetzlichem Namen Stiftung Wohlfahrtspflege NRW – ist eine Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Nordrhein-Westfalen. 1974 als Sozialstiftung gegründet, erhält sie jährlich 24,5 Millionen Euro aus den Erlösen der Spielbanken in Nordrhein-Westfalen sowie rund 1,1 Millionen Euro aus den Lotterie- und Wetteinnahmen. Damit finanziert sie soziale Projekte der gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrtspflege und ermöglicht die Umsetzung innovativer Ideen. Bis heute hat sie rund 8.700 Vorhaben mit einer Fördersumme von einer Milliarde Euro unterstützt. Über die Auswahl der Projekte entscheidet der zehnköpfige Stiftungsrat. Er besteht zur Hälfte aus Parlamentariern, die vom NRW-Landtag entsandt werden. Jeweils zwei Mitglieder stellen die Spitzenverbände in der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW sowie das Sozialministerium. Ein weiteres Mitglied stellt das Finanzministerium.

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Der Caritasverband Rheine e.V. erhält Zuwendung für den Bau einer neuen besonderen Wohnform für erwachsene Menschen mit Behinderung

Von sd-admin, 25. November 2025

Förderzuschuss für neuen Wohnraum für Menschen mit Behinderung in Rheine

SozialstiftungNRW übergibt Förderbescheid an den Caritasverband Rheine – Neubau einer besonderen Wohnform mit 24 Plätzen und einem Krisenplatz geplant

Rheine. Ein wichtiger Schritt für mehr Teilhabe: Der Caritasverband Rheine erhält eine Förderung in Höhe von rund 184.000 Euro für den Bau einer neuen besonderen Wohnform für erwachsene Menschen mit Behinderung. Damit kann ein lang ersehntes Projekt in Rheine-Altrheine endlich umgesetzt werden.

Feierliche Übergabe des Zuwendungsbescheids

Am Montag überreichte Daniel Hagemeier, MdL und Stiftungsratsmitglied der SozialstiftungNRW, den Förderbescheid von 184.000 Euro feierlich an Dieter Fühner, Vorstand des Caritasverbands Rheine. „Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Inklusion in unserer Gesellschaft konkret gelingen kann“, betonte Daniel Hagemeier bei der Übergabe. „Die SozialstiftungNRW leistet mit dieser Förderung einen wichtigen Beitrag, damit Menschen mit Behinderung in Rheine ein selbstbestimmtes, sicheres und würdevolles Zuhause finden können.“

Die Freude über die Zusage ist groß – denn das Projekt schließt eine seit Jahren bestehende Versorgungslücke in der Region. Der feierliche Spatenstich für den Neubau findet in Anwesenheit von Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen statt. Damit wird der offizielle Startschuss für die Bauarbeiten in Rheine-Altrheine gegeben.

Neubau in zentraler Lage von Rheine-Altrheine

Das geplante Wohngebäude entsteht auf einem 2.270 Quadratmeter großen Grundstück in Rheine-Altrheine. Das Grundstück liegt in einer ruhigen, von Ein- und Zweifamilienhäusern geprägten Wohnsiedlung. Eine Bushaltestelle befindet sich in unmittelbarer Nähe, ebenso wie zahlreiche Geschäfte des täglichen Bedarfs, die fußläufig gut erreichbar sind. Die SozialstiftungNRW unterstützte bereits den Erwerb des Grundstücks – ein wichtiger Grundstein für die Realisierung des Projekts.

Moderne, barrierefreie Wohnform mit individueller Betreuung

Der Caritasverband Rheine wird das neue Gebäude als Eigentümer errichten und betreiben. Geplant ist ein zweigeschossiger Neubau mit 24 Einzelappartements in drei Wohngruppen für je acht Personen sowie einem zusätzlichen Krisenplatz im Obergeschoss. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner erhält ein eigenes Zimmer mit Bad. Ergänzt werden die Wohnbereiche durch Gemeinschaftsküchen, Wohnzimmer, Büros und Funktionsräume. Ein Aufzug ermöglicht den barrierefreien Zugang zu allen Etagen. Balkone, Grünanlagen und ein großer Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss schaffen Raum für Begegnung, Freizeit und hausinterne Veranstaltungen.

Technische Ausstattung und Komfort auf modernstem Stand

Das Gebäude wird mit modernster Technik ausgestattet: automatische Türen, eine Lichtrufanlage, eine Telefonanlage, ein PC-Netzwerk mit Server, kostenloses WLAN sowie eine direkt mit der Feuerwehr verbundene Brandmeldeanlage. Etwa die Hälfte der Appartements ist rollstuhlgerecht gestaltet. Zudem entstehen Parkplätze für Mitarbeitende, Besucherinnen und Besucher sowie Fahrradstellplätze.

Selbstbestimmung und Inklusion als Leitgedanke

Seit vielen Jahren besteht im Jacob-Meyersohn-Wohnverbund des Caritasverbands Rheine mit verschiedenen Wohnangeboten eine lange Warteliste für Menschen mit Behinderung, die auf einen Wohnheimplatz warten. Besonders für Personen mit Schwerstmehrfachbehinderung fehlen in Rheine und Umgebung geeignete Wohnangebote. „Mit dem Benedikt-Menni-Haus an der Marienkirche schaffen wir im Rahmen einer besonderen Wohnform dringend benötigten Wohnraum für Menschen mit Behinderungen“, erklärt Dieter Fühner, Vorstand des Caritasverbands Rheine. „Unser Ziel ist es, mit einem multiprofessionellen Team zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern ein Zuhause zu bieten, in dem Selbstbestimmung, Inklusion und Teilhabe gelebt werden.“


Zum Hintergrund:

Informationen zur SozialstiftungNRW

Die SozialstiftungNRW – mit gesetzlichem Namen Stiftung Wohlfahrtspflege NRW – ist eine Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Nordrhein-Westfalen. 1974 als Sozialstiftung gegründet, erhält sie jährlich 24,5 Millionen Euro aus den Erlösen der Spielbanken in Nordrhein-Westfalen sowie rund 1,1 Millionen Euro aus den Lotterie- und Wetteinnahmen. Damit finanziert sie soziale Projekte der gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrtspflege und ermöglicht die Umsetzung innovativer Ideen. Bis heute hat sie rund 8.700 Vorhaben mit einer Fördersumme von einer Milliarde Euro unterstützt. Über die Auswahl der Projekte entscheidet der zehnköpfige Stiftungsrat. Er besteht zur Hälfte aus Parlamentariern, die vom NRW-Landtag entsandt werden. Jeweils zwei Mitglieder stellen die Spitzenverbände in der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW sowie das Sozialministerium. Ein weiteres Mitglied stellt das Finanzministerium.

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Innovatives Wohnprojekt für Frauen auf Klostergrundstück in Salzkotten erhält Zuwendung der SozialstiftungNRW

Von sd-admin, 8. Dezember 2025

Alleinerziehende Mütter und Frauen in sozialer Not haben es auf dem angespannten Wohnungsmarkt besonders schwer. Aus diesem Grund haben die Franziskanerinnen zu Salzkotten einen Teil ihres Klosterareals für ein innovatives Wohnprojekt für Frauen zur Verfügung gestellt. Die SozialstiftungNRW unterstützt das Vorhaben. Der Stiftungsratsvorsitzende, Marco Schmitz, MdL, übergab am Freitag in Salzkotten einen Förderbescheid in Höhe von 468.400 Euro.

Salzkotten/Paderborn. Auf dem rund 1.600 Quadratmeter großen Grundstück der Franziskanerinnen sollen insgesamt 29 Wohneinheiten entstehen. Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Paderborn wird das in zwei Einheiten aufgeteilte Apartmenthaus mieten und die fachliche Betreuung der Bewohnerinnen übernehmen.

Wohnung und Beratung für Frauen in Not

„Jeder Mensch hat das Recht auf ein sicheres Zuhause. Dafür setzt sich die SozialstiftungNRW ein“, erklärt Schmitz anlässlich der Übergabe des Förderbescheids in Salzkotten. „Das Wohnprojekt der Franziskanerinnen und des SkF schafft nicht nur dringend benötigten Wohnraum für Frauen und Kinder in sozialer Not. Zugleich bietet es Schutz und eine fachliche Betreuung, die den Betroffenen hilft, neue Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben zu entwickeln. Deshalb freuen wir uns, dieses Projekt unterstützen zu können.“

In einem Teil des Gebäudes entstehen zwölf Schutzplätze für Frauen und Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Ein erfahrenes Team aus Sozialarbeiterinnen und Erzieherinnen des SkF wird den Frauen beratend und unterstützend zur Seite stehen. In einem weiteren Gebäudeteil sind drei Apartments für alleinerziehende Mütter vorgesehen, die weniger Schutz und fachliche Begleitung benötigen, aber zunächst keine bezahlbare Wohnung finden können. Zudem sollen 14 Apartments für Frauen mit psychischen Beeinträchtigungen bereitstehen, die der SkF ambulant betreuen wird.

Zeitungsbericht gab den Anstoß

Den Anstoß zu dem Vorhaben habe ein Zeitungsartikel über fehlenden bezahlbaren Wohnraum für Frauen gegeben, berichtet die Provinzoberin der Franziskanerinnen, Schwester M. Angela Benoit. „Dafür wollten wir unser Grundstück zur Verfügung stellen.“ Bestärkt in ihrem Vorhaben wurden die Schwestern durch eine Sozialraumanalyse, die der Orden für die Weiterentwicklung des Klostergrundes in Auftrag gegeben hatte. „Wir freuen uns und bedanken uns sehr für die Förderung durch die SozialstiftungNRW, die zusammen mit anderen Förderungen dieses Projekt für uns erst ermöglicht hat,“ betont Schwester M. Angela.

Mit dem Wohnprojekt werde ein Ort geschaffen, an dem fachliche fachliche Unterstützung, psychosoziale Begleitung und menschliche Nähe zusammenkämen, erklärt Franz-Josef Knust vom SkF. „Das Haus soll ein Raum sein, in dem Frauen mit unterschiedlichen Hilfebedarfen Kraft schöpfen und Wege in ein selbstbestimmtes Leben finden können. Es ist für Frauen mit und ohne Kinder, die vorübergehend ein sicheres Zuhause benötigen und für Frauen und Kinder, die mit besonderen Bedarfen auf Dauer selbständig dort leben möchten.“ Der Baustart für das Projekt mit einem Gesamtvolumen von rund 6,1 Millionen Euro ist für das kommende Jahr vorgesehen. Die Fertigstellung ist bis Ende 2027 geplant.
 

Zum Hintergrund:

Informationen zur SozialstiftungNRW

Die SozialstiftungNRW – mit gesetzlichem Namen Stiftung Wohlfahrtspflege NRW – ist eine Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Nordrhein-Westfalen. 1974 als Sozialstiftung gegründet, erhält sie jährlich 24,5 Millionen Euro aus den Erlösen der Spielbanken in Nordrhein-Westfalen sowie rund 1,1 Millionen Euro aus den Lotterie- und Wetteinnahmen. Damit finanziert sie soziale Projekte der gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrtspflege und ermöglicht die Umsetzung innovativer Ideen. Bis heute hat sie rund 8.700 Vorhaben mit einer Fördersumme von einer Milliarde Euro unterstützt. Über die Auswahl der Projekte entscheidet der zehnköpfige Stiftungsrat. Er besteht zur Hälfte aus Parlamentariern, die vom NRW-Landtag entsandt werden. Jeweils zwei Mitglieder stellen die Spitzenverbände in der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW sowie das Sozialministerium. Ein weiteres Mitglied stellt das Finanzministerium.

Bildunterschriften für die Pressebilder

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Stellten am Freitag in Salzkotten die Pläne für ein innovatives Wohnprojekt für Frauen mit Unterstützungsbedarf vor (v.l.): vorne: Susann Wellie (Wellie Architekten Partner), Marco Schmitz (MdL) (Stiftungsratsvorsitzender der Sozialstiftung NRW), Franz-Josef Knust (SkF Paderborn e.V.), Schwester M. Angela Benoit (Provinzoberin Franziskanerinnen Salzkotten), Andreas Cramer (Verwaltungsdirektor Franziskanerinnen Salzkotten), mittlere Reihe: Michael Nölle (Wellie Architekten Partner), Rita Wienstroer (SkF Paderborn e.V.), Bernhard Hoppe-Biermeyer (MdL), Cornelia Schmiegel (SkF Paderborn e.V.), Hermann Hengstermann (Berater der Franziskanerinnen Salzkotten), hintere Reihe: Axel Ziers (Wellie Architekten und Partner), Rainer Janssen (Bauministerium NRW MHKBD), Hubert Robrecht (Kreis Paderborn). Foto: Michael Bodin / Franziskanerinnen Salzkotten

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Visualisierung der geplanten Baumaßnahme (2 Ansichten): Bild: Wellie Architekten Partner 

Pressebilder

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Sternenkinder NRW: Projekt stößt auf überraschend große Resonanz bei Betroffenen

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WDR berichtet über Modellprojekt „Digitaler Führerschein“ an OGS in Krefeld

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Kleidertauschparty der youngcaritas Warburg im WDR-Fernsehen

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SozialstiftungNRW unterstützt 96 soziale Projekte mit 25 Millionen Euro

Von sd-admin, 21. Januar 2026

Die SozialstiftungNRW hat in diesem Jahr 96 Projekte von Trägern der Freien Wohlfahrt mit insgesamt rund 25 Millionen Euro gefördert. Ein Schwerpunkt waren 2025 die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Im Fokus standen dabei innovative Technologien für Menschen mit Behinderung, die digitale Teilhabe benachteiligter Bevölkerungsgruppen sowie der Schutz von Kindern und Jugendlichen bei der Nutzung Sozialer Medien.

Düsseldorf. „Die SozialstiftungNRW hat sich zu einem der bundesweit führenden Förderer von Digitalisierungs-Projekten in der Sozialen Arbeit entwickelt“, erklärte der Stiftungsratsvorsitzende Marco Schmitz, MdL. „Vor allem die Erforschung Assistiver Technik, die Menschen mit Behinderung mehr Eigenständigkeit und Teilhabe ermöglicht, haben wir in diesem Jahr vorangebracht.“

Sensoren ermöglichen Menschen mit Behinderung mehr Privatsphäre

In diesem Jahr startete das landesweit einzigartige Verbundprojekt „Assistive Technik im Wohnen in der Eingliederungshilfe“. Es testet neue Technologien in Wohneinrichtungen von zehn Trägern der Freien Wohlfahrt in Nordkirchen, Ochtrup, Sundern, Mönchengladbach, Düren, Oberhausen, Gelsenkirchen, Bielefeld, Brakel und Nettetal. Die SozialstiftungNRW fördert das Vorhaben mit 1,75 Millionen Euro. Sprachassistenzsysteme etwa ermöglichen dort Menschen mit Behinderung mehr Eigenständigkeit. Erprobt wird zum Beispiel auch der Einsatz von Sensoren, die Vitalfunktionen messen. Das verschafft Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen in Wohneinrichtungen mehr Privatsphäre. So muss das Pflegepersonal ihre Räume nicht mehr rund um die Uhr regelmäßig betreten, um nach ihrem Wohlergehen zu schauen.

Medienkompetenz schon für Grundschulkinder wichtig

Mit einer Reihe breit gefächerter Projekte reagierte die SozialstiftungNRW auch auf die zunehmenden Gefahren für Kinder und Jugendliche in Sozialen Medien. Darunter ist etwa das Projekt „SafeSurf“ des Caritasverbandes für die Stadt Köln. Es richtet sich gezielt an junge Menschen im Alter von 13 bis 21 Jahren, die unter benachteiligten Bedingungen aufwachsen. Für sie bietet die Caritas Workshops zu Themen wie Cyber-Mobbing und Cyber-Grooming, digitale Abzocke oder Fakes im Netz. Das Modellprojekt „TESDIGO – Teilhabe stärken – digital und gesellschaftlich an der OGS“ schult rund 800 Kinder an sechs Grundschulen in Wesel, Moers, Dinslaken und Krefeld im kritischen Umgang mit Sozialen Medien.

Neues Projekt für Eltern von Sternenkindern

Mit dem Projekt „Sternenkinder NRW“ wandte sich die SozialstiftungNRW in diesem Jahr auch einem neuen Thema zu. Nachdem der Bundestag im Juni die Ausweitung des Mutterschutzes für Frauen mit einer Fehlgeburt beschloss, ging die SozialstiftungNRW noch einen Schritt weiter. Ein Modellprojekt am Elisabeth-Krankenhaus in Essen entwickelt erstmals in NRW einen Leitfaden, um die Begleitung betroffener Familien zu verbessern. Die SozialstiftungNRW unterstützt das Vorhaben mit 692.900 Euro. Nach wie vor investierte die SozialstiftungNRW 2025 wieder in Bereiche, in denen sie seit Jahrzehnten aktiv ist, darunter Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung, Hilfen für wohnungslose Menschen oder Quartiertreffs.

 

Die SozialstiftungNRW:

Die SozialstiftungNRW – mit gesetzlichem Namen Stiftung Wohlfahrtspflege NRW – ist eine Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Nordrhein-Westfalen. 1974 als Sozialstiftung gegründet, erhält sie jährlich 24,5 Millionen Euro aus den Erlösen der Spielbanken in Nordrhein-Westfalen sowie rund 1,1 Millionen Euro aus den Lotterie- und Wetteinnahmen. Damit finanziert sie soziale Projekte der gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrtspflege und ermöglicht die Umsetzung innovativer Ideen. Bis heute hat sie rund 8.700 Vorhaben mit einer Fördersumme von einer Milliarde Euro unterstützt. Über die Auswahl der Projekte entscheidet der zehnköpfige Stiftungsrat. Er besteht zur Hälfte aus Parlamentariern, die vom NRW-Landtag entsandt werden. Jeweils zwei Mitglieder stellen die Spitzenverbände in der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW sowie das Sozialministerium. Ein weiteres Mitglied stellt das Finanzministerium.
 

 

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SozialstiftungNRW unterstützt neues Housing-First-Konzept der Landesregierung

Von sd-admin, 22. Januar 2026

Presseinformation – 41/01/2026

Landesregierung veröffentlicht Umsetzungskonzept für Ausbau von Housing-First-Angeboten

Minister Laumann: Mit Housing First helfen wir bewusst obdach- und wohnungslosen Menschen mit besonders komplexen Problemlagen

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und die SozialstiftungNRW teilen mit:

Die Landesregierung ergänzt das Angebot der Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“ zur Bekämpfung von Obdach- und Wohnungslosigkeit: Mit der Veröffentlichung eines Umsetzungskonzeptes will sie dazu beitragen, den Housing-First-Ansatz landesweit voranzubringen. Der neue Baustein hat vor allem obdachlose Menschen mit besonders komplexen Problemlagen im Blick, die von bestehenden Hilfsangeboten bislang nur schwer erreicht werden. Teil des Konzepts ist auch die von der SozialstiftungNRW bereitgestellte Anschubfinanzierung, die neuen Projektstandorten einen schnellen und verlässlichen Start ermöglicht. Dafür stellt die Stiftung bis zu fünf Millionen Euro zur Verfügung.

„Die Bekämpfung von Obdach- und Wohnungslosigkeit ist in der Sozialpolitik der Landesregierung ein zentrales Handlungsfeld. Schon heute gibt es dafür ein sehr breites Angebot an Aktivitäten. Trotz der Erfolge vieler Angebote leben in Nordrhein-Westfalen aber immer noch zu viele Menschen ohne Dach über dem Kopf. Viele von ihnen leiden unter zusätzlichen Belastungen wie psychischen Erkrankungen oder Suchtproblemen. Housing First setzt da an, wo andere Angebote bisher an ihre Grenzen stoßen: mit unmittelbarem Zugang zu eigenem Wohnraum und einer fachübergreifenden, bedarfsorientierten Begleitung“, betont Sozialminister Karl-Josef Laumann.

Housing-First-Angebote verfolgen den Ansatz, ohne Vorbedingungen Wohnraum für obdach- und wohnungslose Menschen in komplexen Problemlagen zur Verfügung zu stellen. Die sozialarbeiterische Unterstützung erfolgt freiwillig, bedarfsorientiert und parallel zum Wohnen. Therapieteilnahme oder Abstinenz sind bei diesem Ansatz keine Voraussetzung für die Versorgung mit Wohnraum und den Verbleib im Wohnraum. Ziel ist es, durch Stabilisierung der Wohnsituation Risiken und Schäden etwa im Umgang mit Suchterkrankungen zu minimieren.

In Nordrhein-Westfalen liegen bereits vielfältige Erfahrungen mit Housing First vor, welche die Machbarkeit und Wirkung des Ansatzes belegen. Mit dem Umsetzungskonzept für den Ausbau von Housing-First-Angeboten legt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales eine praxisorientierte Gesamtdarstellung vor. Diese führt zentrale Grundprinzipien, konzeptionelle Bausteine sowie Finanzierungsoptionen von Housing First in Nordrhein-Westfalen zusammen. Es soll Trägern der Wohnungslosenhilfe eine Orientierung bei der Umsetzung von Housing-First-Angeboten vor Ort bieten.

„Die SozialstiftungNRW unterstützt das Konzept der Landesregierung aus Überzeugung, weil Housing First den Menschen in den Mittelpunkt stellt und ihnen schnell wieder ein sicheres Zuhause gibt. Erfahrungen und Studien zeigen, dass Housing First die gesundheitliche und soziale Stabilisierung deutlich verbessert und Betroffenen neue Perspektiven eröffnet“, erklärt der Stiftungsratsvorsitzende Marco Schmitz.

Grundlage der Konzepterarbeitung war ein vom Ministerium organisierter Fachaustausch der Landesregierung mit Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen, der Landschaftsverbände, der Wohlfahrtsverbände, der Selbstvertretung wohnungsloser Menschen, von Trägern erfolgreicher Housing-First-Projekte, des Bundesverbands Housing First, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Wohnungslosenhilfe sowie der Wohnungswirtschaft.

Mit der Veröffentlichung des Umsetzungskonzepts schafft das Land die Grundlage für eine landesweite Ausweitung des Housing-First-Ansatzes, der ergänzend zu den langjährig etablierten Angeboten der Wohnungsnotfallhilfen einen wichtigen Beitrag leistet, um Wohnungslosigkeit in Nordrhein-Westfalen substanziell zu reduzieren. Das Konzept steht digital unter https://url.nrw/umsetzungskonzept-housing-first zur Verfügung.

Hintergrund 

Mit der im Jahr 2019 gestarteten Landesinitiative gegen Wohnungslosigkeit „Endlich ein ZUHAUSE!“ unterstützt die Landesregierung Kommunen und freie Träger der Wohnungslosenhilfe im Kampf gegen Wohnungslosigkeit. Ziel der Landesinitiative ist es, Wohnungsverluste zu verhindern, Wohnraum für Menschen ohne eigene Wohnung zu schaffen und die Lebenslagen obdachloser, wohnungsloser und von Wohnungsverlust bedrohter Menschen zu verbessern. Hierfür setzt das Land auf ein Bündel unterschiedlicher Maßnahmen, darunter die landesweiten „Kümmerer“-Projekte, Angebote der Suchtberatung sowie Akuthilfen in den Sommer- und Wintermonaten.

Die SozialstiftungNRW – mit gesetzlichem Namen Stiftung Wohlfahrtspflege NRW – ist eine Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Nordrhein-Westfalen. 1974 als Sozialstiftung gegründet, erhält sie jährlich 24,5 Millionen Euro aus den Erlösen der Spielbanken in Nordrhein-Westfalen sowie rund 1,1 Millionen Euro aus den Lotterie- und Wetteinnahmen. Damit finanziert sie soziale Projekte der gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrtspflege und ermöglicht die Umsetzung innovativer Ideen. Bis heute hat sie rund 8.700 Vorhaben mit einer Fördersumme von einer Milliarde Euro unterstützt. Über die Auswahl der Projekte entscheidet der zehnköpfige Stiftungsrat. Er besteht zur Hälfte aus Parlamentarierinnen und Parlamentariern, die vom nordrhein-westfälischen Landtag entsandt werden. Jeweils zwei Mitglieder stellen die Spitzenverbände in der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW sowie das Sozialministerium. Ein weiteres Mitglied stellt das Finanzministerium.

Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon 0211 855-5.

Bei journalistischen Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

Dieser Pressetext ist auch verfügbar unter www.land.nrw

Datenschutzhinweis betr. Soziale Medien

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SozialstiftungNRW unterstützt neues Housing-First-Konzept der Landesregierung

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