Wir sind der ASB RV Bergisch Land e.V. Als Hilfsorganisation und Wohlfahrtsverband sind wir mit mehreren Standorten und Einrichtungen im Bergischen Land und im Rheinisch-Bergischen Kreis vertreten. Neben unserem Engagement im Katastrophenschutz, im Rettungs- und Sanitätsdienst bedienen wir als Regionalverband auch diverse soziale Bereiche wie „Ambulant Betreutes Wohnen“ für Menschen mit Behinderung.
Wer wir sind?
Was wir vorhaben?
Mit dem Projekt DigiTAL im Tal und unserem ASB DigiTAL-Mobil erreichen wir niederschwellig digitale Unterstützung für die ältere Generation in ihrem jeweiligen Wohnquartier. Unser Team fährt zu Senioreneinrichtungen, Gemeinden oder Quartierstreffs. So kommen ältere Menschen individuell mit den Teammitgliedern ins Gespräch und lernen ihre digitalen Geräte besser zu verstehen oder überhaupt erstmalig kennen. Für Menschen mit Mobilitätsproblemen oder anderen Einschränkungen bieten wir diese Unterstützung auch bei ihnen zuhause an.
Wer profitiert?
Seniorinnen und Senioren im Raum Wuppertal profitieren von dem Angebot des ASB DigiTAL-Mobils. Die 88jährige Ingeborg Peters war nach einer schweren Erkrankung bei einem unserer Treffs. Sie hat danach eine Mail an den Wuppertaler Seniorenbeirat geschrieben, um auf unser Angebot aufmerksam zu machen. Den Kontakt hat sie als fast freundschaftlich erlebt, was ihr „nach der langen Phase der Einsamkeit sehr gutgetan“ habe. Unsere Mitarbeitenden beschreibt Ingeborg Peters als geduldig, sorgfältig und engagiert. Diese Mail – und ähnliche Aussagen - empfinden wir als Ansporn und große Motivation.
Was passiert im Moment?
Das Projekt vernetzt sich aktuell sowohl mit städtischen Einrichtungen wie Stadtteilbibliotheken als auch mit den diversen sozialen Trägern der Stadt Wuppertal und darüber hinaus. Inzwischen werden im Monat im Durchschnitt mindestens zehn regelmäßige DigiTAL-Treffs in den jeweiligen Wohnquartieren durchgeführt. Dazu besuchen wir bei diversen Einzelterminen nach Bedarf auch Menschen zuhause.
Unser Learning bis hierher / Uns hat überrascht:
Digitale Teilhabe von Seniorinnen und Senioren braucht Zeit, Geduld und einen Aufbau von Routinen. Ein Smartphone, Tablet oder einen Laptop zu benutzen oder es zu lernen ist im gehobenen Alter vielschichtiger.
Positiv überraschend war und ist, dass obwohl das Smartphone bei vielen Seniorinnen und Senioren zunächst unbeliebt war, es in vielen Fällen zu einer ganz neuen Vernetzung mit anderen Menschen im Quartier geführt hat.
Wir nehmen aktuell zur Kenntnis, dass ältere Menschen zunehmend Druck verspüren, sich mit den digitalen Medien auseinanderzusetzen zu „müssen“, da z.B. Terminvereinbarungen bei Ärzten oder allgemeine Verwaltungsvorgänge digital erledigt werden sollen.
Wir bieten/suchen:
An Erfahrung bieten wir:
Das Team kann umfangreiche Erfahrungen im Umgang mit der Altersgruppe der Senioren und deren etwaigen Einschränkungen teilen. Dazu zählen auch Erkenntnisse zur Barrierefreiheit im digitalen Raum und Kenntnisse im Bereich „digitaler Nachlass“.
Im Netzwerk suchen wir:
Wir suchen immer neue Wege und Möglichkeiten, um den Kontakt zu verschiedenen Gremien und Institutionen, wie z.B. dem Seniorenbeirat oder dem SmartLab Wuppertal, aufzubauen und so auf unsere Angebote aufmerksam zu machen oder sie an verschiedenen, teils ungewöhnlichen Orten stattfinden zu lassen. Hier freuen wir uns über Impulsgeber, die interessante Wege kennen, diese Art der Kommunikation zu fördern und auszubauen.