Für die Erneuerung von Teilflächen des Daches und den Austausch eines Teils der Fenster erhält die Stiftung St. Josef einen Zuschuss in Höhe von 499.900 Euro. Mit den Maßnahmen setzt die Stiftung St. Josef den ersten Bauabschnitt eines Sanierungsplans für die nächsten zehn Jahre um. Die verbleibenden Dach- und Fensterflächen werden in einem zweiten Abschnitt realisiert. Die Sanierungsmaßnahmen steigern die Energieeffizienz des Gebäudes und tragen dazu bei, das St. Josef-Stift langfristig wirtschaftlich und klimafreundlich zu betreiben.
Die SozialstiftungNRW unterstützt die energetische Sanierung des St. Josef-Stifts mit 499.900 Euro. Die Förderung erfolgt als Ergänzungsförderung zur Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM).
Investition in Klimaschutz und Zukunftsfähigkeit
„Mit der Ergänzungsförderung unterstützt die SozialstiftungNRW Träger dabei, ihre Gebäude nachhaltig und wirtschaftlich zu modernisieren. Die neuen Fenster und das sanierte Dach tragen dazu bei, Wärmeverluste zu minimieren und verbessern den Schutz vor sommerlicher Hitze. Das sorgt für ein angenehmeres Raumklima und erhöht den Wohnkomfort der Menschen, die in der Einrichtung leben“, sagte der Stiftungsratsvorsitzende der SozialstiftungNRW, Marco Schmitz, am Donnerstag, 23. Juli 2026, bei der Übergabe des Förderbescheides.
Michael Kruse, Vorstand der St. Josef Stiftung, erklärte: „Wir freuen uns sehr über die Förderung durch die SozialstiftungNRW. Sie ermöglicht es uns, das St. Josef-Stift energetisch zukunftsfähig weiterzuentwickeln und damit die Lebensqualität unserer Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Arbeitsplätze unserer Mitarbeitenden nachhaltig zu verbessern. Diese Investition verbindet Klimaschutz mit sozialer Verantwortung und trägt dazu bei, unsere Einrichtung im Herzen von Emsdetten langfristig zu sichern. Dafür sind wir der SozialstiftungNRW außerordentlich dankbar.“
Zum Hintergrund:
Informationen zur SozialstiftungNRW
Die SozialstiftungNRW – mit gesetzlichem Namen Stiftung Wohlfahrtspflege NRW – ist eine Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Nordrhein-Westfalen. 1974 als Sozialstiftung gegründet, erhält sie jährlich 24,5 Millionen Euro aus den Erlösen der Spielbanken in Nordrhein-Westfalen sowie rund 1,1 Millionen Euro aus den Lotterie- und Wetteinnahmen. Damit finanziert sie soziale Projekte der gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrtspflege und ermöglicht die Umsetzung innovativer Ideen. Bis heute hat sie rund 8.700 Vorhaben mit einer Fördersumme von einer Milliarde Euro unterstützt. Über die Auswahl der Projekte entscheidet der zehnköpfige Stiftungsrat. Er besteht zur Hälfte aus Parlamentariern, die vom NRW-Landtag entsandt werden. Jeweils zwei Mitglieder stellen die Spitzenverbände in der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW sowie das Sozialministerium. Ein weiteres Mitglied stellt das Finanzministerium.