Am Samstag (dem Publikumstag), 26.09.2026, gibt es ein besonderes Highlight am Stand: Das Projekt „Barrierefreies Gaming - Wie kann Barrierefreiheit im Gaming aussehen?“ der Evangelischen Stiftung Hephata stellt einen barrierefreien Controller vor. Wer Spaß daran hat, den adaptiven Controller und neue Bedienmöglichkeiten kennenzulernen, eigene Spielerfahrungen zu sammeln und sich über Chancen, Wünsche und Barrieren digitaler Teilhabe auszutauschen, sollte vorbeikommen!
Mittlerweile sind die Kosten für die Hardware angepasst, sodass adaptive Geräte nicht mehr kosten als die regulären Controller. Dennoch ist der Gesamtpreis nicht zu unterschätzen, sodass das Ausprobieren am Stand Barrieren reduzieren kann. Auch Zuschauen ist natürlich willkommen, hat es doch ebenfalls einen hohen Stellenwert im Gaming.
Ziel dieses Projektes ist nicht nur das Spielen selbst, sondern die Dinge, die es den Spielenden vermitteln kann:
- Gemeinsames Spielen stärkt Kommunikation, Motivation und soziale Kompetenzen.
- Digitale Spiele bieten für Menschen mit Behinderung einen niedrigschwelligen Zugang zu Erfolgserlebnissen, sozialer Interaktion und Selbstwirksamkeit:
- Partizipation: Die Teilnehmenden entscheiden selbst, wie sie spielen.
- Motivation: Spiele schaffen intrinsische Motivation und fördern Ausdauer.
- Soziale Kompetenzen: Gemeinsames Spielen stärkt Kommunikation, Rücksichtnahme und Teamfähigkeit.
- Kognitive Förderung: Viele Spiele trainieren Reaktionsfähigkeit, Orientierung, Regelverständnis und strategisches Denken.
- Inklusion: Digitale Spiele schaffen ein Umfeld, in dem unterschiedliche Fähigkeiten weniger stark ins Gewicht fallen.
Die Ansprechpersonen von der Stiftung Hephata am Stand sind Anna-Kathrin Hoffmann, Joachim Graf-Osterberg und Michael Appel.