Save the date: REHACARE 2026 in Düsseldorf

Möglichmacher und Motor für soziale Innovation - die SozialstiftungNRW ist vom 23. bis 26. September in Halle 1, G52 am Landesstand NRW, Tisch 15.

News |

Vom 23.-26.09.2026 wird die SozialstiftungNRW erneut auf der REHACARE in den Düsseldorfer Messehallen sein – gerne können Sie sich diese Tage schon einmal vormerken. Die SozialstiftungNRW versteht sich als Motor für soziale Innovation und Möglichmacher und freut sich über Ihren Beuch in Halle 1, G52 am Landesstand NRW, Tisch 15.

Am Mittwoch, 23.09.2026, wird sich das Modellprojekt „In Bewegung kommen – in Bewegung bleiben – Bewegungsmöglichkeiten für Menschen mit komplexer Behinderung im Alltag“ vorstellen. 

Regelmäßige Bewegung ist wichtig, um Krankheiten vorzubeugen. Das gilt auch für Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen. Wie Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung aktiv werden können, erforscht dieses Modellprojekt der FIBS gGmbH (Forschungs-Institut für Inklusion durch Bewegung und Sport). Anwesend sein werden Vera Tillmann und Minh-Thu Huynh.

Inklusive Bewegungsübung in einer Sporthalle mit mehreren Teilnehmenden, darunter ein Rollstuhlnutzer.
© FIBS gGmbH

Am Donnerstag, 24.09.2026, zeigt das Projekt „BiSi – Beschäftigung im Sozialraum inklusiv“, wie Beschäftigung neue Perspektiven eröffnen kann. BiSi ist ein flexibles, ressourcenorientiertes Beschäftigungsangebot für Menschen mit einer chronischen psychischen und/oder Abhängigkeitserkrankung. Diese werden durch individuelle Begleitung, sinnstiftende Aufgaben und flexible Beschäftigung gefördert und gestärkt. Dadurch werden soziale Kontakte ermöglicht und gesellschaftliche Teilhabe gestärkt. Jennifer Röder, Karl Wäschle und Christine Schäfer von der Stiftung Bethel stehen für den Austausch zur Verfügung.

Am Freitag, 25.09.2026, dreht sich alles um das Verbundvorhaben „Assistive Technik im Wohnen in der Eingliederungshilfe“: Assistive Technologien eröffnen Menschen mit Behinderung neue Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes Leben und unterstützen gleichzeitig Fachkräfte dabei, ihre Zeit dort einzusetzen, wo sie am meisten gebraucht wird – in der persönlichen Begleitung und Assistenz. Gemeinsam mit zehn Leistungserbringern erprobt die SozialstiftungNRW innovative Technologien unter wissenschaftlicher Begleitung und entwickelt Konzepte, um Assistive Technik nachhaltig in die Praxis zu überführen. Die Ansprechpersonen am Stand sind Dorothee Schlebrowski und Elias Wildförster vom Sozialwerk St. Georg.

Am Samstag (dem Publikumstag), 26.09.2026, gibt es ein besonderes Highlight am Stand: Das Projekt „Barrierefreies Gaming - Wie kann Barrierefreiheit im Gaming aussehen?“ der Evangelischen Stiftung Hephata stellt einen barrierefreien Controller vor. Wer Spaß daran hat, den adaptiven Controller und neue Bedienmöglichkeiten kennenzulernen, eigene Spielerfahrungen zu sammeln und sich über Chancen, Wünsche und Barrieren digitaler Teilhabe auszutauschen, sollte vorbeikommen!

Mittlerweile sind die Kosten für die Hardware angepasst, sodass adaptive Geräte nicht mehr kosten als die regulären Controller. Dennoch ist der Gesamtpreis nicht zu unterschätzen, sodass das Ausprobieren am Stand Barrieren reduzieren kann. Auch Zuschauen ist natürlich willkommen, hat es doch ebenfalls einen hohen Stellenwert im Gaming.

Ziel dieses Projektes ist nicht nur das Spielen selbst, sondern die Dinge, die es den Spielenden vermitteln kann:

  • Gemeinsames Spielen stärkt Kommunikation, Motivation und soziale Kompetenzen.
  • Digitale Spiele bieten für Menschen mit Behinderung einen niedrigschwelligen Zugang zu Erfolgserlebnissen, sozialer Interaktion und Selbstwirksamkeit:
    • Partizipation: Die Teilnehmenden entscheiden selbst, wie sie spielen.
    • Motivation: Spiele schaffen intrinsische Motivation und fördern Ausdauer.
    • Soziale Kompetenzen: Gemeinsames Spielen stärkt Kommunikation, Rücksichtnahme und Teamfähigkeit.
    • Kognitive Förderung: Viele Spiele trainieren Reaktionsfähigkeit, Orientierung, Regelverständnis und strategisches Denken.
    • Inklusion: Digitale Spiele schaffen ein Umfeld, in dem unterschiedliche Fähigkeiten weniger stark ins Gewicht fallen.

Die Ansprechpersonen von der Stiftung Hephata am Stand sind Anna-Kathrin Hoffmann, Joachim Graf-Osterberg und Michael Appel.

Die SozialstiftungNRW freut sich über viele Besucherinnen und Besucher in Halle 1, G52 am Landesstand NRW, Tisch 15. Selbstverständlich wird es auch Infomaterial zu weiteren Förderprojekten der SozialstiftungNRW geben, z. B. die Informationsblätter „Förderungen im Wohnen für Menschen innerhalb des Leistungsspektrum der Eingliederungshilfe“ oder „Maßnahmen zur Bekämpfung der Wohnungslosigkeit“.

Treffpunkt REHACARE am 25.09.2026: 
„Rettet Assistive Technik die Eingliederungshilfe?“

Neben der Präsenz am NRW-Stand ist das Verbundvorhaben „Einsatz von Assistiver Technik im Wohnen in der Eingliederungshilfe“ eingeladen, am Treffpunkt REHACARE über die Entwicklungen und ersten Erfahrungen aus dem Verbundvorhaben zu informieren. Beim Treffpunkt REHACARE wird es am Freitag, 25.09.2026 zwischen 15:40 und 17:00 Uhr um den Einsatz von Assistiver Technik im Wohnen in der EGH gehen. Diskutiert werden soll darüber, wie Assistive Technik an Bedarfen ausgerichtet, in Organisationen integriert und gemeinsam mit den Nutzenden gestaltet werden kann. Beleuchtet werden ferner die zentralen Aspekte von der Metabene bis zur Implementierung vor Ort.

Zum Panel gehören:

  • Norbert Killewald - geschäftsführender Vorstand der SozialstiftungNRW
  • Elias Wildförster - Verbundkoordinator Assistive Technik, 
    Sozialwerk St. Georg
  • Dorothée Schlebrowski - Verbundkoordinator Assistive Technik, 
    Sozialwerk St. Georg
  • Yvonne Brokop – Caritas Coesfeld, eine der 10 Einrichtungen, 
    an denen Assistive Technik getestet wird
  • Jerome Major, Lebenshilfe Brakel, eine der 10 Einrichtungen, 
    an denen Assistive Technik getestet wird