Die SozialstiftungNRW ist Pionierin, wenn es um die Unterstützung von Frühfördereinrichtungen geht. Auch die neuen Räumlichkeiten der Interdisziplinären Frühförderstelle SchiFF auf dem Gelände des Franz Sales Haus in Essen wurden mit Hilfe der SozialstiftungNRW erbaut, die 700.000 Euro beisteuerte. Wie einem Kind dort ganz konkret geholfen werden konnte, dokumentiert der Bericht der Kinderärztin und Leiterin des Gesundheitszentrums Franz Sales Haus, Dr. med. Maria del Pilar Andrino Garcia.
Wenn Familien unsere drei Interdisziplinären FrühFörderstellen (kurz SchIFF) auf Zuweisung des niedergelassenen Kinderarztes aufsuchen, dann ist es immer eine Begegnung mit individuellen familiären Biographien und die Begegnung mit einem kleinen Sonnenschein, dem Kind, um das es geht. Es ist ein Kind im Alter zwischen Geburt und Einschulung, welches seine persönlichen Teilhabeeinschränkungen mitbringt.
Emma kam im Alter von fast drei Jahren zu uns, weil sie noch nicht sprach und in ihrer gesamten Entwicklung zurückgeblieben war. Bei ihren drei älteren Brüdern, so die Eltern, war es anders. Schnell zeigte sich in der Eingangsdiagnostik, dass die Komplexleistung IFF in der Erstkombination Heilpädagogik und Physiotherapie Emma gut unterstützen würde. Den Eintritt in unsere Leistung betitelt die Familie als SchIFFs-Ticket, denn sie sehen eine Chance für Emma und sie fühlen sich als Familie gut gesehen. Bald kommt Emma in den Kindergarten. Nunmehr ziehen die Familie, das SchIFF und die Kita gemeinsam an einem Strang. Alle haben ein gemeinsames Ziel – Emmas Teilhabe zu unterstützen.