NRW-Tag in Münster – das waren unsere Highlights

Vom 28. bis 30. August 2026 feierte das Land Nordrhein-Westfalen seinen 80. Geburtstag und lud alle Menschen zu einem großen Bürger- und Familienfest ein.

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Die SozialstiftungNRW war mit einem eigenen Stand auf der NRW-Landesmeile dabei und stellte gemeinsam mit seinen Projektpartnern die vielfältigen Förderprojekte – darunter viele zu den Schwerpunkten Assistive Technologien und Digitale Teilhabe – vor. Für den großen Erfolg und den reibungslosen Ablauf an allen drei Tagen dankt die SozialstiftungNRW dem Land NRW, der Stadt Münster und allen beteiligten Projektpartnern! Es war ein großartiges Fest und der Austausch mit den zahlreichen interessierten Besucherinnen und Besuchern hat großen Spaß gemacht.

Logo zum NRW Tag Münster 2026

„80 Jahre – 8.800 Geschichten!" von Teilhabe, Selbstbestimmung und Würde

Als Motor für soziale Innnovation fördert die SozialstiftungNRW seit über 50 Jahren wegweisende Modellvorhaben und Projekte der sechs großen Träger der Freien Wohlfahrtspflege in NRW. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, die Lebenssituation aller Menschen in der Gesellschaft zu verbessern und ihnen ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. In mehr als 50 Jahren wurden rund 8.800 Vorhaben mit über einer Milliarde Euro unterstützt – das sind im Schnitt etwa 150 Projekte jährlich.

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1. Das Verbundvorhaben „Assistive Technik im Wohnen in der Eingliederungshilfe

Unser Verbundpartner: Sozialwerk St. Georg gGmbH

An allen drei Tagen konnten Besucherinnen und Besucher digital gesteuerte Hilfsmittel wie ein Sitzfahrrad oder den Roboterarm OBI, der beim Essen hilft, ausprobieren.

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2. Das Förderprogramm „Digitale Teilhabe stärken – gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen“ 

Auch die Digitalisierung der Sozialen Arbeit stand an allen drei Tagen im Mittelpunkt – unterstützt von unseren Projektpartnern:

A) Medienscouts – Evangelische Jugendhilfe Münsterland

Das Projekt stärkt die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen in der stationären Jugendhilfe nach dem Peer-to-Peer-Prinzip: Jugendliche werden zu Medienscouts ausgebildet und unterstützen andere junge Menschen im Umgang mit digitalen Medien.

B) Digitale Teilhabe für Jung und Alt - Bergische Diakonie

- „Peer Power" fördert die digitale und gesellschaftliche Teilhabe von Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen durch Peer-to-Peer-Coaching.
 

„Gemeinsam Digital" baut Brücken zwischen Jung und Alt in Pflegeeinrichtungen. 

- „Techniklotsen" gewinnt ehrenamtliche Unterstützer, die Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeeinrichtungen den sicheren Umgang mit digitalen Geräten näherbringen, Teilhabe-Barrieren reduzieren und neue Kontaktmöglichkeiten schaffen. 

C) Digitale Zugreise, VR-Brille und Handysprechstunde - Cohaus-Vendt-Stift, Münster

Personen mit eingeschränkter Mobilität oder beginnender Demenz profitieren in großem Maße durch neue Technologien wie Virtual Reality (VR) und das Internet, denn beide fördern Mobilität und soziale Interaktionen unabhängig von physischer Beweglichkeit. 

- So reisen Besucherinnen und Besucher bei der „Digitalen Zugreise" virtuell mit dem vertikalen CareTable, der als Kulisse mit Zugfenster dient. 

- „Digital dabei mit VR-Brillen" ermöglicht, in virtuelle Welten einzutauchen.

- Seniorinnen und Senioren erhalten in der „Handysprechstunde" praktische Tipps von Jugendlichen rund um ihr Smartphone.

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3. Inspire YOUth – AWO und ISS: Besuch von NRW-Minister Laumann

Inspire YOUth nimmt gezielt das Thema Einsamkeit bei Kindern im Grundschulalter in den Blick – und motivierte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, an den Stand zu kommen und ein Interview zu geben.

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4. Circus Schnick-Schnack aus Herne

Der Circus Schnick-Schnack e. V. bietet Kindern und Jugendlichen - viele davon sozial benachteiligt, mit Behinderung und/oder Einwanderungsgeschichte – ein wöchentliches Training in ihrer Zeltstadt, die von der SozialstiftungNRW gefördert wurde. Auf dem Programm standen Mitmachzirkus, Walk Acts und stündliche Vorführungen mit Artistik, Tanz und Theater.

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5. Der Vorstand der SozialstiftungNRW kommt zu Wort

Vorständin Ulrike Hüppe und Norbert Killewald, geschäftsführender Vorstand der SozialstiftungNRW, waren ebenfalls vor Ort und zeigten sich begeistert von der Resonanz der Bürgerinnen und Bürger an ihrem Stand.