Nach dem zweijährigen Umbau zogen Anfang Februar 15 wohnungslose Menschen mit körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen in das ehemalige Gotteshaus ein. Die 15 barrierefreien Apartments verfügen über eigene Bäder. Gekocht wird in drei Gemeinschaftsküchen. Außerdem steht den Bewohnerinnen und Bewohnern ein großer Gemeinschaftsraum mit Küche zur Verfügung. Hier sollen Veranstaltungen wie Kinoabende oder kreative Angebote stattfinden. Darüber hinaus entstanden im früheren Pfarrheim zwei Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen. Im einstigen Pfarrsaal wurde ein Quartierstreff für das Stadtviertel eingerichtet.
Thomas Morus in Leverkusen ist eines von zahlreichen durch die SozialstiftungNRW geförderten Kirchenumnutzungs-Projekten. Die Stiftung setzt sich gezielt dafür ein, aufgegebene Gotteshäuser als Orte zu erhalten, die der Gesellschaft dienen - etwa als Quartierszentren oder Wohneinrichtungen