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Caritasverband Geldern-Kevelaer erhält Zuwendung für die Ausstattung der Kindertagesstätten "Heidezwerge in Geldern-Lüllingen" und "St. Michael Geldern"

Von sd-admin , 24. Juli 2025

Sozialstiftung NRW fördert Ausstattung der Kindertagesstätte "Heidezwerge in Geldern-Lüllingen" und der Kindertagesstätte "St. Michael Geldern" mit Spielgeräten für den Innen- und Außenbereich für Kinder mit und ohne Förderbedarf

Förderbescheide in Höhe von insgesamt 76.700,00 € an den Caritasverband Geldern-Kevelaer e.V. übergeben 

In den Kindertagesstätten des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer e.V. in Geldern sollen zukünftig Kinder mit und ohne Förderbedarf betreut werden. 

Geldern. Die Kindergärten des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer e.V. befindet sich zurzeit in einem Umwandlungsprozess. Um frühzeitig auf die veränderten Anforderungen des Bundesteilhabegesetzes zu reagieren, wird zurzeit die heilpädagogische Kindertagesstätte "St. Michael Geldern" zu einer inklusiven Einrichtung umgebaut, in der zukünftig bis zu 44 Kinder mit und ohne heilpädagogischen Förderbedarf betreut werden sollen.

Durch den Umbau der heilpädagogischen Kindertagesstätte "St. Michael Geldern" zu einer inklusiven Einrichtung wird es möglich, acht Betreuungsplätze in die neu gebaute Kindertagesstätte "Heidezwerge in Geldern-Lüllingen" zu verlagern.

Die inklusive Kindertagesstätte "Heidezwerge in Geldern-Lüllingen" ist die erste Kindertagesstätte in Lüllingen und befindet sich mitten im Dorf, direkt neben der Kirche. Mit der Betreuung und Förderung von bis zu 51 Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren bietet die Kindertagesstätte auch Platz für Kinder mit besonderen Förderbedarfen.

Mithilfe der Förderung der SozialstiftungNRW ist es nun möglich, sowohl die Kindertagesstätte "St. Michael Geldern" als auch die Kindertagesstätte "Heidezwerge in Geldern-Lüllingen" mit zusätzlichen Spielgeräten im Innen- und Außenbereich auszustatten. Alle Kinder sollen durch die Spielgeräte in ihren motorischen und kognitiven Fähigkeiten gestärkt werden als auch zur Kreativität und Interaktion angeregt werden. Ein ausgewogenes Angebot an Spielmaterialien ist unerlässlich, um Kindern mit und ohne Förderbedarf Unterstützung zu bieten.

Herr Marco Schmitz, Vorsitzender des Stiftungsrats der SozialstiftungNRW, MdL, übergab dem Caritasverband Geldern-Kevelaer e.V. am Montag die Förderbescheide: "Wir freuen uns, die Ausstattung der Kindertageseinrichtungen St. Michael und Heidezwerge mit zusätzlichen Spielgeräten zu fördern. Die Spielgeräte ermöglichen das gemeinsame Spielen von Kindern mit und ohne Förderbedarf, was die Inklusion fördert. Die inklusive Gestaltung von Kindertageseinrichtungen mit heilpädagogischen Gruppen ist das Ziel des Sonderförderprogramms Kindertageseinrichtungen mit heilpädagogischen Gruppen der SozialstiftungNRW, was ein Volumen von 20,7 Millionen Euro hat."

"Spielen ist mehr als Zeitvertreib – es ist Bildung, Begegnung und Entwicklung. Dank der großzügigen Förderung können wir die beiden inklusiven Kindertagesstätten so ausstatten, dass alle Kinder – ganz gleich mit welchen Voraussetzungen – dabei sein können. Dafür sind wir der SozialstiftungNRW sehr dankbar. Denn dadurch bleibt Teilhabe für alle Kinder nicht nur ein Anspruch, sondern wird im Alltag erlebbar.", erläuterte Stephan von Salm-Hoogstraeten, Vorstand des Caritasverband Geldern-Kevelaer e.V., im Rahmen der Übergabe.

 

Zum Hintergrund

Informationen zur SozialstiftungNRW

Die SozialstiftungNRW – mit gesetzlichem Namen Stiftung Wohlfahrtspflege NRW – ist eine Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Nordrhein-Westfalen. 1974 als Sozialstiftung gegründet, erhält sie jährlich 24,5 Millionen Euro aus den Erlösen der Spielbanken in Nordrhein-Westfalen sowie rund 1,1 Millionen Euro aus den Lotterie- und Wetteinnahmen.. Damit finanziert sie soziale Projekte der gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrtspflege und ermöglicht die Umsetzung innovativer Ideen. Bis heute hat sie rund 8.700 Vorhaben mit einer Fördersumme von einer Milliarde Euro unterstützt. Über die Auswahl der Projekte entscheidet der zehnköpfige Stiftungsrat. Er besteht zur Hälfte aus Parlamentariern, die vom NRW-Landtag entsandt werden. Jeweils zwei Mitglieder stellen die Spitzenverbände in der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW sowie die zuständigen Landesministerien.

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Zuwendungsbescheid an das Zentrum für Gehörlosenkultur in Dortmund übergeben

Von sd-admin , 24. Juli 2025

239.000 Euro für barrierefreie Zugänge im Zentrum für Gehörlosenkultur

SozialstiftungNRW unterstützt umfassende Umbaumaßnahmen zur Inklusion von Menschen mit Sinnes- und Mobilitätseinschränkungen

Am Mittwoch übergab der Vorsitzende des Stiftungsrats der SozialstiftungNRW, Marco Schmitz, MdL in Dortmund einen Förderbescheid über 239.000 Euro an Edgar Brandhoff, 2. Vorstandsvorsitzender des Zentrums für Gehörlosenkultur. Die Mittel fließen in umfangreiche bauliche Maßnahmen zur Herstellung der Barrierefreiheit im zentral gelegenen Vereinsgebäude im Dortmunder Unionviertel.

Dortmund. Das Zentrum für Gehörlosenkultur in Dortmund ist eine zentrale Anlaufstelle für Menschen mit Hörbeeinträchtigung, körperlicher oder mehrfacher Behinderung. Das vierstöckige Gebäude im Unionviertel, einem Stadtteil in direkter Nachbarschaft zur Dortmunder Innenstadt, bietet rund 1.500 Quadratmeter Fläche für vielfältige Beratungs-, Kultur- und Selbsthilfeangebote. Bisher war das Haus jedoch ausschließlich über Treppen zugänglich – sowohl im Eingangsbereich als auch innerhalb der Etagen.

Ein Gebäude für alle – barrierefrei, inklusiv und zugänglich
Mit der Förderung der SozialstiftungNRW in Höhe von 239.000 Euro wird nun der barrierefreie Umbau des Gebäudes ermöglicht. Dazu zählt vor allem der Einbau eines Außenaufzugs, durch den künftig alle Ebenen stufenlos erreichbar sein werden. Zusätzlich werden weitere bauliche Anpassungen vorgenommen: eine Stahlbrücke zur Erschließung des Erdgeschosses, kleinere Hebeeinrichtungen, barrierefreie Sanitäreinrichtungen sowie bauliche Lösungen, um die architektonischen Versprünge im Gebäude zu überbrücken. "Barrierefreiheit ist mehr als nur ein baulicher Standard – sie ist Voraussetzung für echte Teilhabe. Mit dieser Förderung setzen wir ein Zeichen für eine inklusive Gesellschaft", betonte Marco Schmitz bei der Übergabe des Bescheids.

Spezielle Bedarfe von Menschen mit Hörbehinderung im Blick
Ein besonderes Augenmerk liegt bei der Planung auch auf den Bedarfen der primären Zielgruppe: Menschen mit Hörbeeinträchtigung. Die geplanten baulichen Maßnahmen berücksichtigen daher visuelle Notrufsysteme, eine verglaste Aufzugsanlage und transparente Zugänge im Laubengang, um Kommunikation, Orientierung und Sicherheit für Menschen mit Sinneseinschränkung zu gewährleisten.
Die regelmäßig im Gebäude stattfindenden Angebote – vom Gehörlosentheater über Eltern-Kind-Gruppen bis hin zu Vereinstreffen – sollen so künftig für alle Menschen zugänglich und nutzbar sein. "Barrierefreiheit ist der Schlüssel zu echter Teilhabe", erklärt Edgar Brandhoff, 2. Vorstandsvorsitzender des Zentrums für Gehörlosenkultur. "Mit der großzügigen Unterstützung der SozialstiftungNRW gestalten wir unsere Räume jetzt so, dass jede Person unsere Angebote problemlos nutzen kann – ganz unabhängig von körperlichen Voraussetzungen."

 

Die SozialstiftungNRW

Die SozialstiftungNRW – mit gesetzlichem Namen Stiftung Wohlfahrtspflege NRW – ist eine Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Nordrhein-Westfalen. 1974 als Sozialstiftung gegründet, erhält sie jährlich 24,5 Millionen Euro aus den Erlösen der Spielbanken in Nordrhein-Westfalen sowie rund 1,1 Millionen Euro aus den Lotterie- und Wetteinnahmen. Damit finanziert sie soziale Projekte der gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrtspflege und ermöglicht die Umsetzung innovativer Ideen. Bis heute hat sie rund 8.700 Vorhaben mit einer Fördersumme von einer Milliarde Euro unterstützt. Über die Auswahl der Projekte entscheidet der zehnköpfige Stiftungsrat. Er besteht zur Hälfte aus Parlamentariern, die vom NRW-Landtag entsandt werden. Jeweils zwei Mitglieder stellen die Spitzenverbände in der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW sowie die zuständigen Landesministerien.

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Zuwendungsbescheid an den SKM Dortmund e.V. in Dortmund übergeben

Von sd-admin , 24. Juli 2025

SozialstiftungNRW fördert neues Projekt "Budenfreunde" des SKM Dortmund e.V.

631.000 Euro für gelebte Vielfalt in der Dortmunder Nordstadt

Am Mittwoch überreichte der Stiftungsratsvorsitzende der SozialstiftungNRW, Marco Schmitz, MdL einen Förderbescheid in Höhe von 631.000 Euro an den Vorsitzenden des SKM Dortmund e.V., Peter Schweißinger. Gefördert wird das neue Projekt "Budenfreunde", das auf gelebte Vielfalt, Teilhabe und ehrenamtliches Engagement im Dortmunder Norden setzt.

Dortmund. Das Vorhaben knüpft direkt an das erfolgreiche Quartiersprojekt "NachbarBude" an, das seit 2023 einen wichtigen sozialen Ankerpunkt im Stadtteil Nordmarkt bildet – einem Viertel mit hoher Armutsgefährdung, kultureller Vielfalt und großem Unterstützungsbedarf. Die Übergabe fand an der Münsterstraße in der Dortmunder Nordstadt statt – einem Viertel mit großen sozialen Herausforderungen, aber ebenso großem Zusammenhaltspotenzial.

Stärkung des Miteinanders in der Dortmunder Nordstadt
Ziel des Projektes ist es, Menschen in der Dortmunder Nordstadt – insbesondere mit Migrationshintergrund und aus sozioökonomisch benachteiligten Lebensverhältnissen – zu ermutigen, sich aktiv in ihr Umfeld einzubringen. Mit Hilfe professioneller sozialarbeiterischer Begleitung und niedrigschwelliger Angebote sollen persönliche Ressourcen gestärkt, Selbstwirksamkeit gefördert und Perspektiven für Bildung, Qualifizierung und Beschäftigung eröffnet werden. "Wir unterstützen mit dieser Förderung ein Projekt, das Menschen nicht nur auffängt, sondern sie befähigt, selbst aktiv zu werden – für sich selbst, für andere und für das Gemeinwesen", so Marco Schmitz. "Budenfreunde steht für ein Zusammenleben in Vielfalt – und genau das braucht unsere Gesellschaft."

Vielfaltsprojekt mit nachhaltiger Wirkung
Die Förderung ermöglicht es, das dreijährige Projekt mit sozialarbeiterischer Fachkompetenz, niedrigschwelligen Angeboten und konkreter Netzwerkarbeit mit der Stadt Dortmund umzusetzen.
Peter Schweißinger, Vorsitzender des SKM Dortmund e.V., zeigte sich dankbar für die Förderung: "Die NachbarBude hat bereits bewiesen, wie groß der Bedarf an niedrigschwelliger Unterstützung und Begegnung in der Nordstadt ist. Mit dem Projekt 'Budenfreunde' gehen wir nun den nächsten wichtigen Schritt – gemeinsam mit den Menschen vor Ort und für ein solidarisches Miteinander."

 

Die SozialstiftungNRW

Die SozialstiftungNRW – mit gesetzlichem Namen Stiftung Wohlfahrtspflege NRW – ist eine Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Nordrhein-Westfalen. 1974 als Sozialstiftung gegründet, erhält sie jährlich 24,5 Millionen Euro aus den Erlösen der Spielbanken in Nordrhein-Westfalen sowie rund 1,1 Millionen Euro aus den Lotterie- und Wetteinnahmen. Damit finanziert sie soziale Projekte der gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrtspflege und ermöglicht die Umsetzung innovativer Ideen. Bis heute hat sie rund 8.700 Vorhaben mit einer Fördersumme von einer Milliarde Euro unterstützt. Über die Auswahl der Projekte entscheidet der zehnköpfige Stiftungsrat. Er besteht zur Hälfte aus Parlamentariern, die vom NRW-Landtag entsandt werden. Jeweils zwei Mitglieder stellen die Spitzenverbände in der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW sowie die zuständigen Landesministerien.

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Zuwendungsbescheid an den Malteser Hilfsdienst e.V. Ortsgleiderung Gütersloh übergeben

Von sd-admin , 24. Juli 2025

SozialstiftungNRW fördert Herzenswunschkrankenwagen

Förderbescheid an den Malteser Hilfsdienst e.V. Ortsgliederung Gütersloh übergeben

Der Malteser Hilfsdienst e.V. setzt sich mit einem innovativen Projekt für die Lebensqualität schwerstkranker und chronisch erkrankter Menschen am Ende ihres Lebens ein. Die SozialstiftungNRW unterstützt das Projekt mit 75.000 Euro.

Gütersloh. Mit dem geplanten Herzenswunschkrankenwagen füllt der Malteser Hilfsdienst e.V. eine Lücke in der palliativen Versorgung.

Der Herzenswunschkrankenwagen ist kein regulärer Patiententransport oder Rettungseinsatz, sondern ein speziell ausgestattetes Fahrzeug, das ermöglicht, Menschen in ihrer letzten Lebensphase Wünsche wie den Besuch eines Fußballspiels, eines Freizeitparks oder anderer persönlicher Traumorte zu realisieren. Ziel ist es, die psychische Situation der Betroffenen zu verbessern, Momente der Selbstbestimmung und Lebensfreude zu schaffen sowie ihre verbleibende Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten.

Das Fahrzeug wird im gesamten Süden der Erzdiözese Paderborn eingesetzt und soll durch Umbauten und spezielle Ausstattungen wie Beatmungstechnik, Unterhaltungsmedien den Bedürfnissen der Patienten gerecht werden.

"Mit diesem Herzenswunschkrankenwagen soll der letzte Wunsch der Patientinnen und Patienten erfüllt werden und ihnen Momente der Freude und Selbstbestimmung ermöglichen", erklärt der Stiftungsratsvorsitzende der SozialstiftungNRW Marco Schmitz MdL. "Es geht vor allem um die psychische Unterstützung und Verbesserung der Lebensqualität in der letzten Lebensphase".

Der Malteser Hilfsdienst e.V. freut sich, mit diesem Projekt einen bedeutenden Beitrag zur palliativen Versorung in der Region leisten zu können und Menschen in ihrer letzten Lebensphase würdevoll zu begleiten.

Thorsten Heß, Koordinator Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser in der Erzdiözese Paderborn: "Herzenswunsch - Krankenwagen ist ein unvergleichbar sinnstiftender Dienst. Die Handgriffe sind ähnlich wie im Rettungsdienst, aber die Emotionalität und Nähe zu unseren Fahrgästen sind einzigartig. Gemeinsam erleben wir die Erfüllung eines letzten Wunsches am Lebensende, was unbeschreiblich ist. Es berührt uns tief, aber erfüllt uns mit großer Freude, jemandem noch einmal so Gutes zu tun. Unser neuer Herzenswunsch - Krankenwagen hilft uns, noch gezielter auf die Bedürfnisse unserer besonderen Fahrgäste einzugehen."

 

Die SozialstiftungNRW

Informationen zur SozialstiftungNRW

Die SozialstiftungNRW – mit gesetzlichem Namen Stiftung Wohlfahrtspflege NRW – ist eine Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Nordrhein-Westfalen. 1974 als Sozialstiftung gegründet, erhält sie jährlich 24,5 Millionen Euro aus den Erlösen der Spielbanken in Nordrhein-Westfalen sowie rund 1,1 Millionen Euro aus den Lotterie- und Wetteinnahmen.. Damit finanziert sie soziale Projekte der gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrtspflege und ermöglicht die Umsetzung innovativer Ideen. Bis heute hat sie rund 8.700 Vorhaben mit einer Fördersumme von einer Milliarde Euro unterstützt. Über die Auswahl der Projekte entscheidet der zehnköpfige Stiftungsrat. Er besteht zur Hälfte aus Parlamentariern, die vom NRW-Landtag entsandt werden. Jeweils zwei Mitglieder stellen die Spitzenverbände in der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW sowie die zuständigen Landesministerien.

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REHACARE 2025 – Selbstbestimmt leben mit dem Modellprojekt STUFE

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SozialstiftungNRW fördert vielfältige Gesellschaft

Von sd-admin , 7. August 2025

Die SozialstiftungNRW engagiert sich mit ihrem Sonderprogramm "Förderung vielfältige Gesellschaft" aktiv gegen Diskriminierung und für ein gleichberechtigtes Zusammenleben verschiedener Gesellschaftsgruppen. Beispielhaft dafür sind ein Ehrenamtsprojekt an einem sozialen Brennpunkt in Dortmund und ein integratives Kulturangebot für Jugendliche in Köln.

Dortmund / Köln. Sind Menschen in einem sozialen Brennpunkt-Viertel bereit, sich ehrenamtlich zu engagieren? "Ja, viele wollen etwas für andere tun", beobachtet Silvia Koslowski. Die Projektleiterin der "NachbarBude", ein Treffpunkt in der Dortmunder Nordstadt, macht jedoch die Erfahrung, dass mangelndes Selbstbewusstsein oder kulturelle Barrieren oft den Kontakt unter den Menschen in dem multinationalen Viertel verhindern. Dem SKM-Katholischer Verein für soziale Dienste in Dortmund ist es dennoch gelungen, an der "NachbarBude", einem zur Anlaufstelle umgestalteten Bauwagen, eine Börse für Nachbarschaftshilfe zu initiieren. Nun baut der SKM das freiwillige Engagement der Menschen im Nordmarktquartier weiter aus.

Menschen unterschiedlicher Herkunft begegnen sich durch Nachbarschaftshilfe

Das Projekt "Budenfreunde – Deine Vielfalt. Deine Power" will gezielt Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion zusammenbringen. "Es begegnen sich Menschen, die normalerweise nie miteinander in Kontakt treten würden", sagt SKM-Geschäftsführer Alwin Buddenkotte. Zum Beispiel, indem sie für andere Einkäufe machen, kleine Reparaturen im Haushalt erledigen oder Unterstützung bei Online-Buchungen leisten. Zugleich bekommen die Menschen die Chance, durch das ehrenamtliche Engagement ihre Fähigkeiten zu entdecken. Um das Projekt ans Laufen zu bringen, braucht es Begleitung und organisatorische Unterstützung. DieSozialstiftungNRW fördert das auf drei Jahre angelegte Vorhaben mit 631.000 Euro.

Jugendliche als kulturelle Integrations-Botschafter in Köln 

Das Projekt "Brückenräume und Begegnungsorte – Vielfältige Gesellschaft" des LATIBUL Theater- & Zirkuspädagogischen Zentrums in Köln will spezielle Angebote schaffen, die Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 21 Jahren unterschiedlicher Herkunft, geschlechtlicher Identität sowie mit und ohne Behinderung ansprechen. Und das mit einem neuen Ansatz: Langjährige jugendliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Theater- und Zirkusworkshops des LATIBUL setzen sich mit dem Thema Vielfalt auseinander. Mit pädagogischer Unterstützung entwickeln sie Angebote für entsprechende Zielgruppen. "Viele von ihnen sind schon lange dabei und sind bereits selbst Übungsleiter", erklärt die Geschäftsführerin und Künstlerische Leiterin Éva Adorján. Als eine Art Botschafter des LATIBUL werden die jungen Leute dann Workshops mit Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft und Identität in der Stadt abhalten. Aus den verschiedenen Angebotsformaten soll dann im weiteren Verlauf des Projekts eine abendfüllende, künstlerische Produktion entstehen, etwa Theater- oder Zirkusvorstellungen, ein Kurzfilm oder eine Choreografie. Das Projekt schließt mit einem dreitägigen öffentlichen Festival auf dem Gelände des LATIBUL in Köln-Riehl zum Thema "Vielfalt und Miteinander" ab. Die SozialstiftungNRW unterstützt das dreijährige Vorhaben mit 459.900 Euro.

Mit der "Förderung vielfältige Gesellschaft" trägt die SozialstiftungNRW dazu bei, die im Grundgesetz festgeschriebenen gesellschaftlichen Werte zu festigen: Alle haben die gleichen Rechte und werden gleich geachtet. Dazu braucht es spezifische Angebote, die Menschen erkennen lassen, was die gemeinsamen Grundwerte bedeuten und wie ihr eigenes Handeln dazu beiträgt, sie zu wahren.

Zum Hintergrund:

Informationen zur SozialstiftungNRW

Die SozialstiftungNRW – mit gesetzlichem Namen Stiftung Wohlfahrtspflege NRW – ist eine Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Nordrhein-Westfalen. 1974 als Sozialstiftung gegründet, erhält sie jährlich 24,5 Millionen Euro aus den Erlösen der Spielbanken in Nordrhein-Westfalen sowie rund 1,1 Millionen Euro aus den Lotterie- und Wetteinnahmen. Damit finanziert sie soziale Projekte der gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrtspflege und ermöglicht die Umsetzung innovativer Ideen. Bis heute hat sie rund 8.700 Vorhaben mit einer Fördersumme von einer Milliarde Euro unterstützt. Über die Auswahl der Projekte entscheidet der zehnköpfige Stiftungsrat. Er besteht zur Hälfte aus Parlamentariern, die vom NRW-Landtag entsandt werden. Jeweils zwei Mitglieder stellen die Spitzenverbände in der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW sowie die zuständigen Landesministerien.

REHACARE 2025 – Selbstbestimmt leben: Quiz für pflegende Angehörige

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Treffpunkt REHACARE 2025: Assistive Technik für ein selbstbestimmtes Leben

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REHACARE 2025 – Selbstbestimmt leben durch "Inklusion vor Ort im Sport" und "Barrierecheck"

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SozialstiftungNRW beim Thementag "Digitaler Wandel" des BGW forum in Hamburg

Von sd-admin , 21. August 2025

Die SozialstiftungNRW ist bundesweit führend bei der Förderung von Digitalisierungs-Projekten der Sozialen Arbeit. Der Vorstand der SozialstiftungNRW, Norbert Killewald, sowie Cornelia Schlebusch vom Projektträger Jülich teilen ihre Erfahrungen mit Digitalstrategien für die Eingliederungshilfe am 1. September beim BGW forum in Hamburg.

Düsseldorf / Hamburg. Apps, Künstliche Intelligenz und digitale Assistenz sorgen für einen rasanten Wandel in Einrichtungen der Behindertenhilfe. Norbert Killewald, Vorstand der SozialstiftungNRW, und Cornelia Schlebusch vom Projektträger Jülich (PtJ) berichten am 1. September auf dem Thementag „Digitaler Wandel“ des BGW forum in Hamburg über ihre Erfahrungen mit Digitalstrategien in der Eingliederungshilfe. Der Fachkongress der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ist eine zentrale Plattform für den Austausch rund um Arbeitsschutz, Gesundheit und Prävention in sozialen und pflegerischen Berufen.

Chancen für mehr Teilhabe und sinnvolleren Einsatz von Ressourcen

"Digitale Strategien bieten große Chancen für mehr Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen sowie einen sinnvolleren Einsatz von Ressourcen in den Einrichtungen", erklärt Killewald. Während der Corona-Jahre hätten die Einrichtungen zwar bei der Digitalisierung aufgeholt. "Aber sie sind immer noch nicht da, wo sie sein könnten." Mit gezielten Förderprogrammen bringt die SozialstiftungNRW deshalb die Digitalisierung in der Sozialen Arbeit voran. Bereits zu Beginn der Corona-Pandemie entwickelte die Stiftung ein umfassendes Sonderprogramm zur Digitalisierung, mit dem 650 Projekte unterstützt werden konnten. Partner dabei war der Fachbereich Gesundheitswirtschaft und soziale Innovationen des Projektträgers Jülich. Im vergangenen Jahr ging das Nachfolgeprogramm "Digitale Teilhabe" mit weiteren 150 Förderprojekten an den Start. Durch ihr Engagement in diesem Bereich gewann die SozialstiftungNRW umfangreiche Erfahrung mit der Förderung zukunftsweisender Digitalisierungs-Projekte.

Förderung zukunftsweisender assistiver Technik

Ein Beispiel ist die Projektreihe zur assistiven Technik in Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung. Im Rahmen dieses Vorhabens wird an zehn Standorten in Nordrhein-Westfalen der Einsatz digitaler Techniken erprobt, zum Beispiel Sprachassistenzsysteme, Sensoren oder Indoor-Navigationssysteme. Diese und andere Anwendungsbeispiele beleuchten Killewald und Schlebusch am 1. September beim BGW forum auf der Offenen Bühne.

Ebenfalls am 1. September geht eine Folge des BGW-Podcast "Herzschlag – Für ein gesundes Berufsleben" online - mit Norbert Killewald als Gast. Auch dort spricht der Experte über das Thema Digitalisierung in der Behindertenhilfe. Zu hören ist der Podcast auf allen bekannten Podcast-Plattformen sowie auf der BGW-Website unter https://www.bgw-online.de/podcast.

Weitere Informationen zum BGW forum  und zur Anmeldung finden Sie unter: https://www.bgw-online.de

 

Zum Hintergrund

Informationen zur SozialstiftungNRW:

Die SozialstiftungNRW – mit gesetzlichem Namen Stiftung Wohlfahrtspflege NRW – ist eine Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Nordrhein-Westfalen. 1974 als Sozialstiftung gegründet, erhält sie jährlich 24,5 Millionen Euro aus den Erlösen der Spielbanken in Nordrhein-Westfalen sowie rund 1,1 Millionen Euro aus den Lotterie- und Wetteinnahmen. Damit finanziert sie soziale Projekte der gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrtspflege und ermöglicht die Umsetzung innovativer Ideen. Bis heute hat sie rund 8.700 Vorhaben mit einer Fördersumme von einer Milliarde Euro unterstützt. Über die Auswahl der Projekte entscheidet der zehnköpfige Stiftungsrat. Er besteht zur Hälfte aus Parlamentariern, die vom NRW-Landtag entsandt werden. Jeweils zwei Mitglieder stellen die Spitzenverbände in der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW sowie die zuständigen Landesministerien.

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Circus Schnick Schnack e.V. erhält Zuwendung für die Quartiersentwicklung in Herne-Horsthausen.

Von sd-admin , 2. September 2025

Auf dem Weg zum Stadtteilzentrum 

Der Circus Schnick-Schnack erhält eine Förderung aus Mitteln der Sozialstiftung NRW. Das Geld dient der Weiterentwicklung des Circus‘ zu einem sogenannten „Dritten Ort“ und Ort der gesellschaftlichen Begegnung in Horsthausen. 

Nachdem bereits im Sommer 2024 zunächst Richtfest und zum Jahresende schließlich die Einweihung der neuen Zeltstadt des Circus Schnick-Schnack gefeiert werden konnte, folgt nun der nächste Meilenstein für den seit 1996 als Verein in Herne bestehenden Familien- und Mitmachzirkus: Dank einer weiteren Förderung der Sozialstiftung NRW in Höhe von 545.000 Euro steht der gemeinsam mit der Stadt Herne geplante Weiterentwicklung zu einem „Dritten Ort“ für Horsthausen nichts mehr im Wege: Der Circus Schnick-Schnack kann die Stadt Herne bei der wichtigen, aktiven Quartiersentwicklung unterstützen. 

In diesem Zusammenhang bezeichnet der Begriff „Dritter Ort“ einen Platz oder Raum, der nicht Wohn- oder Arbeitsort ist, sondern der als Treffpunkt für soziale Gemeinschaft und Interaktion dient. 

„Die vom Circus Schnick-Schnack beantragte und ihm nun auch bewilligte Förderung ist eine wichtige und wegweisende Investition in die Zukunft des Quartiers und eine weitere Stärkung des sozialen Zusammenhalts im Stadtteil“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda anlässlich der Übergabe des Förderbescheids. 

Die Weiterentwicklung des Circus Schick-Schnack zu einem solchen „Dritten Ort“ ist dabei ein Baustein einer umfassenderen Strategie der Stadt zur Quartiersentwicklung in Horsthausen: „Es geht um die Stärkung sozialer, generationenübergreifender Teilhabe, um kulturelle Bildung, mehr sozialen Zusammenhalt und nicht zuletzt den Aspekt der Demokratieförderung“, erläutert Michaela Bonan, Leiterin der Stabsstelle „Zukunft der Gesellschaft“ im Büro des Oberbürgermeisters die strategische Stoßrichtung des Projekts. 

Diese Zielsetzung überzeugte auch die Verantwortlichen bei der Sozialstiftung NRW: „Es braucht genau solche Initiativen und Akteure, um in einem Quartier gezielt Impulse für eine Verbesserung und Intensivierung des gesellschaftlichen Zusammenlebens geben zu können. Daher unterstützen wir dieses wichtige Anliegen gerne aus den Mitteln der Sozialstiftung NRW“, sagt deren Vorstand Norbert Killewald anlässlich der Übergabe des Förderbescheids an den Circus Schnick-Schnack.

Der Circus selbst ist seit Jahren ein nicht mehr wegzudenkender Akteur in Stadt und Stadtteil: Mit seinen Kurs- und Mitmachangeboten bietet er bereits mehreren Generationen junger Menschen in Herne eine Chance, sich selbst zu verwirklichen und die eigenen Potenziale auszuloten: „So gesehen haben wir in den bald dreißig Jahren, die wir in und für Herne aktiv sind, vieltausendfach einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung geleistet“, beschreibt Christian Stoll, einer von zwei Circus-Vorständen, die Rolle, die der Circus Schnick-Schnack in Hernes Stadtgesellschaft spielt.

Dank der nun bewilligten, projekt- und zweckgebundenen Fördermittel sind ab September 2025 für die folgenden drei Jahre nicht nur Sachkosten, sondern auch Personalkosten für eine pädagogische Fachkraft und einen Koordinator für das Thema „Dritter Ort“ abgedeckt, sodass der Circus in der Lage ist, in seinen Räumlichkeiten ein pädagogisch passgenau entwickeltes Angebot für das Quartier Horsthausen zu entwickeln: „Wir wollen über unser bestehendes Engagement hinaus noch stärker die Rolle und Funktion eines Ortes der Begegnung und des Miteinanders ausfüllen. Das kann über konkrete kulturelle oder künstlerische Angebote geschehen – oder einfach, indem wir unsere Räumlichkeiten für ehrenamtliche Angebote von Initiativen aus dem Stadtteil zur Verfügung stellen“, so Christoph Deutsch, zweites Mitglied des Circus-Vorstands. 

Zum anderen wird der Koordinator für das Thema „Dritter Ort“ künftig die nachhaltige Verknüpfung mit den Anwohnern und Anwohnerinnen und dem Stadtteil gestalten. Ziel ist es, den Austausch und die Beteiligung der Bewohner*innen zu fördern und die kulturellen und sozialen Angebote im Quartier bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. 

Die Koordinatorin bzw. der Koordinator für den „Dritten Ort“ wird die Angebote in der Zeltstadt bündeln und dabei in einem engen Austausch mit der städtischen Quartierskoordinatorin stehen. Gemeinsam bilden sie so ein konstantes Bindeglied zwischen dem neuen Stadtteilzentrum und den städtischen Akteuren und Akteurinnen die an der Entwicklung des gesamten Stadtteils beteiligt sind. Zudem wird die neu geschaffene Koordinationsstelle die Kooperationen zu verschiedenen anderen Vereinen und Initiativen aufbauen So soll über die Schaffung eines solchen „dritten Ortes“ als Begegnungsraum der Stadtteil nachhaltig und langfristig gestaltet werden. 

Nachdem auch der bereits erwähnte Neubau der Zeltstadt bereits von der Sozialstiftung NRW gefördert worden war, stellt die weitere inhaltliche Ausgestaltung des Projekts zur einem „Dritten Ort“ nun die folgerichtige Weiterentwicklung dar. Dazu wird der Circus insgesamt rund 1,7 Millionen Euro aufwenden, von denen ein Großteil durch das Einwerben von Fördergeldern und Spendenmitteln finanziert werden konnte. 

Ohne Förderung könnte der Verein diese gesamtgesellschaftlich wichtige Aufgabe nicht schultern – umso größer ist daher die Freude bei Circus und Stadt, dass eine entsprechende Unterstützung zum Wohle des Stadtteils erfolgreich eingeworben werden konnte.

 

Die SozialstiftungNRW: 

Informationen zur SozialstiftungNRW 

Die SozialstiftungNRW – mit gesetzlichem Namen Stiftung Wohlfahrtspflege NRW – ist eine Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Nordrhein-Westfalen. 1974 als Sozialstiftung gegründet, erhält sie jährlich 24,5 Millionen Euro aus den Erlösen der Spielbanken in Nordrhein-Westfalen sowie rund 1,1 Millionen Euro aus den Lotterie- und Wetteinnahmen. Damit finanziert sie soziale Projekte der gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrtspflege und ermöglicht die Umsetzung innovativer Ideen. Bis heute hat sie rund 8.700 Vorhaben mit einer Fördersumme von einer Milliarde Euro unterstützt. Über die Auswahl der Projekte entscheidet der zehnköpfige Stiftungsrat. Er besteht zur Hälfte aus Parlamentariern, die vom NRW-Landtag entsandt werden. Jeweils zwei Mitglieder stellen die Spitzenverbände in der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW sowie das Sozialministerium. Ein weiteres Migleid stellt das Finanzministerium.

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SozialstiftungNRW präsentiert Lösungen für Teilhabe von Menschen mit Behinderung auf der diesjährigen RehaCare

Von sd-admin , 12. September 2025

Vom 17. bis 20. September präsentiert die SozialstiftungNRW auf der Messe REHACARE in Düsseldorf eine Auswahl ihrer Förder-Projekte mit Modellcharakter. Im Mittelpunkt stehen Lösungen, die Menschen mit Behinderungen eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. 

Düsseldorf. Insgesamt vier Träger stellen ihre von der SozialstiftungNRW geförderten Projekte jeweils einen Tag lang auf der REHACARE vor. Zu finden ist der Tisch der SozialstiftungNRW am Stand der nordrheinwestfälischen Landesregierung (Halle 6, Stand E 16). 

Begleitete Elternschaft für Menschen mit Lernschwierigkeiten
Wie können Menschen mit Lernschwierigkeiten selbstbestimmt als Familie mit ihren Kindern zusammenleben? Der Dortmunder Verein „MOBILE – Selbstbestimmtes Leben Behinderter“ präsentiert am Mittwoch (17.09.25) sein Projekt „Entwicklung von Leitlinien zu Qualitätsmerkmalen Begleiteter Elternschaft“ am Stand der Landesregierung NRW. Das Projekt war wegweisend bei der Weiterentwicklung der Begleiteten Elternschaft in NRW.

Konzepte gegen Auswirkungen des Fachkräftemangels
Fachkräftemangel im Sozialbereich droht zunehmend zum Hemmnis für die gewünschte Ausweitung der Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung werden. Die Evangelische Stiftung Hephata aus Mönchengladbach, die sich am Donnerstag (18.09.25) am Landesstand präsentiert, entwickelt mit ihrem Projekt „STUFE“ Lösungsansätze für dieses Problem. Dabei geht es darum, auch in Zukunft Menschen für die Sozialberufe zu gewinnen sowie innovative Unterstützungsformen für Menschen mit Behinderungen zu finden, etwa auch durch den Einsatz neuer Technologie.

Am Freitag (19.09.25) macht die Caritas Paderborn am Tisch der SozialstiftungNRW auf die Probleme pflegender Angehöriger aufmerksam. Ein Quiz wirft Fragen aus dem Alltag Pflegender auf und zeigt zugleich Hilfen auf.

Inklusion im Sport
Der DJK Sportverband Diözesanverband Köln e.V. stellt am Samstag (20.09.25) zwei Projekte zur Inklusion im Sport vor. Das Projekt „Inklusion vor Ort im Sport“ entwickelte einen Handlungsleitfaden, der Menschen mit Behinderung ein breiteres Angebot an Sport und Gesundheitsvorsorge ermöglichen soll. Der Verein informiert auch über den „Barriere-Check“, der im Rahmen des Projekts „Veranstaltungen für Alle“ entwickelt wurde. Er soll Organisatoren helfen, Sportevents und andere Veranstaltungen so zu planen, dass sie für Menschen mit Behinderung zugänglich sind.

Technische Innovationen im Fokus
Die SozialstiftungNRW informiert auf der Messe außerdem über technische Innovationen, die Menschen mit Einschränkungen mehr Eigenständigkeit ermöglichen. Beim „Treffpunkt REHACARE“ (Halle 6) sprechen Expertinnen und Experten am Freitag (19.09.25) über das Verbundvorhaben „Assistive Technik im Wohnen in der Eingliederungshilfe“. Das von der SozialstiftungNRW geförderte Projekt vernetzt zehn soziale Organisationen und zwei Hochschulen, um den Einsatz assistiver Technologien in Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung weiterzuentwickeln. Zwischen 14 und 17 Uhr geben Kurzvorträge, Diskussionsrunden und Technik zum Anfassen Einblicke in das Projekt.  
Die REHACARE ist die international führende Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege. Unter dem Leitsatz „Selbstbestimmt leben“ bringt sie Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und im Alter mit Lösungsanbietern, Start-ups, Verbänden und politischen Entscheidungsträgern in Düsseldorf zusammen. Mehr Informationen zur REHACARE und zum Programm der Messe finden Sie unter www.rehacare.de.

Gerne vermittelt die Pressestelle der SozialstiftungNRW Medienvertretern Interviewpartner bei den vorgestellten Projekten.

Hinweis zu der Veranstaltung Treffpunkt REHACARE (Halle 6) am 19.09.2025 zwischen 14 und 17 Uhr:
Hier gelangen Sie zur Presseinladung zu dieser Veranstaltung. Alle Projektstandorte stehen für Fragen und Austausch zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Verbundvorhabens (https://verbundvorhaben-assistive-technik.de/). Mehr zum Programm steht auf der Website der REHACARE (https://www.rehacare.de/de/programm/treffpunkt-rehacare).

 

Zum Hintergrund

Informationen zur SozialstiftungNRW

Die SozialstiftungNRW – mit gesetzlichem Namen Stiftung Wohlfahrtspflege NRW – ist eine Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Nordrhein-Westfalen. 1974 als Sozialstiftung gegründet, erhält sie jährlich 24,5 Millionen Euro aus den Erlösen der Spielbanken in Nordrhein-Westfalen sowie rund 1,1 Millionen Euro aus den Lotterie- und Wetteinnahmen. Damit finanziert sie soziale Projekte der gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrtspflege und ermöglicht die Umsetzung innovativer Ideen. Bis heute hat sie rund 8.700 Vorhaben mit einer Fördersumme von einer Milliarde Euro unterstützt. Über die Auswahl der Projekte entscheidet der zehnköpfige Stiftungsrat. Er besteht zur Hälfte aus Parlamentariern, die vom NRW-Landtag entsandt werden. Jeweils zwei Mitglieder stellen die Spitzenverbände in der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW sowie das Sozialministerium. Ein weiteres Mitglied stellt das Finanzministerium.

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